Ein Vermächtnis, das Leben rettet: Unterstützung für die Johanniter im Landkreis Fürstenfeldbruck
Die Johanniter erhalten Testamentsspende für den guten Zweck und unterstützen damit das regionale Ehrenamt.
Wenn eine Notlage eintritt oder Hilfe gebraucht wird, sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Johanniter in Fürstenfeldbruck zur Stelle. Hier setzt das Engagement der Johanniter mit dem Bevölkerungsschutz an. In einem professionellen und stets einsatzbereiten Rahmen sorgen sie dafür, dass den Menschen in Gefahrensituationen schnell und zuverlässig geholfen wird. Ob bei Sanitätsdiensten, im Katastrophenschutz oder bei der Bewältigung von Großeinsätzen – geschulte Ehrenamtliche begleiten und unterstützen die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, um Sicherheit zu gewährleisten und in Krisen zu helfen. Dass diese wichtige Arbeit für die Bevölkerung im Landkreis auf hohem Niveau und verlässlich angeboten werden kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und manchmal von ganz besonderer Unterstützung, die über das eigene Leben hinauswirkt.
Gutes bewirken – auch über den Tod hinaus
Zum heutigen Welttag des Testaments zeigt sich daher einmal mehr, dass das Aufsetzen eines letzten Willens weit mehr ist als eine bürokratische Angelegenheit: Im Landkreis Fürstenfeldbruck erwuchs daraus die Chance, Verantwortung zu übernehmen und ganz konkrete Hilfe direkt vor unserer Haustür zu ermöglichen.
„Dass wir den Bevölkerungsschutz und das Ehrenamt auch hier im Landkreis Fürstenfeldbruck so stark aufstellen können, verdienen wir tatsächlich auch einem Todesfall“, erklärt Julia Mann von den oberbayerischen Johannitern. „Wir erhielten vor einiger Zeit ein gemeinnütziges Erbe einer Dame aus Gröbenzell, die mit ihrem Testament noch nach ihrem Tod Gutes bewirken wollte. Das haben wir natürlich gern umgesetzt.“ Ein Teil der Erbschaft floss direkt in den Ausbau und die nachhaltige Finanzierung der ehrenamtlichen Strukturen.
Verlässlichkeit bei Notfällen – vor allem im Bevölkerungsschutz
„Ein Notfall oder eine unerwartete Krise kann jeden treffen und lässt sich nicht voraussagen“, erklärt Tanja Wittmann, ehrenamtliche Helferin beim Ortsverband der Johanniter in Puchheim. „Dass wir die Sicherheit haben, unsere Ausrüstung und unsere Angebote langfristig und verlässlich für die Menschen in der Region bereitzustellen, ist deshalb für uns unerlässlich. Damit zeigen wir den Bürgerinnen und Bürger, dass wir sie im Notfall nicht alleine lassen.“
Der Internationale Tag des Testaments am 13. September 2026 erinnert daran, wie wichtig es ist, dass solche Vorhaben gelingen – damit Wichtiges bleibt und Regionen wie Fürstenfeldbruck nachhaltig gestärkt werden.
Weitere Informationen über die Spendenprojekte der Johanniter in Oberbayern finden Sie hier:
Bildunterschrift: Die Johanniter leisten in vielen Bereichen wichtige Hilfe und retten Menschen in unterschiedlichsten Notlagen.
Bildnachweis: Marcus Brodt