Tag der Ersten Hilfe am 12. September: Wissen, das Leben rettet
Die Johanniter geben Tipps zum richtigen Verhalten im Notfall und zeigen, warum Erste-Hilfe-Wissen auch bei Kleinkindern und Hunden wichtig ist.
Vielen Menschen ist unwohl bei dem Gedanken, Erste Hilfe leisten zu müssen. Die Sorge, etwas falsch zu machen, führt im Notfall schnell zu Unsicherheit. Dabei kann bereits das richtige Absetzen des Notrufs und das Beginnen mit einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen entscheidend sein.
Anlässlich des Tags der Ersten Hilfe am 12. September machen die Johanniter auf typische Unsicherheiten aufmerksam und geben Tipps für das richtige Verhalten im Notfall.
„Erste Hilfe ist dabei nicht nur bei Erwachsenen gefragt. Besonders bei Kleinkindern und Hunden können Situationen entstehen, in denen schnelles und richtiges Handeln wichtig ist.“ erläutert Frank Sandkühler, Fachbereichsleitung Erste-Hilfe-Ausbildung.
Erste Hilfe bei Kleinkindern: Nicht blind in den Mund greifen
Verschluckte Gegenstände gehören zu den Situationen, die bei kleinen Kindern schnell zu einem Notfall werden können. Ein verbreiteter Irrtum ist, bei einem verschluckten Gegenstand einfach in Mund oder Rachen zu greifen. Ist ein Fremdkörper nicht sichtbar und lässt sich nicht problemlos entfernen, sollte nicht blind danach gesucht werden. Bei einer akuten Atemnot sind gezielte Erste-Hilfe-Maßnahmen notwendig. Gleichzeitig sollte der Notruf 112 abgesetzt und den Anweisungen der Leitstelle gefolgt werden.
Erste Hilfe beim Hund: Vorsichtig bei Hitzschlag
Auch Hunde können in eine akute Notlage geraten – beispielsweise bei großer Hitze. Bei einem Hitzschlag sollte der Hund zunächst aus der Sonne beziehungsweise Hitze gebracht und anschließend vorsichtig gekühlt werden. Feuchte Tücher oder handwarmes Wasser können dabei eingesetzt werden. Kleine Mengen kühlen Wassers können angeboten werden. Anschließend ist eine möglichst schnelle tierärztliche Versorgung erforderlich. Grundsätzlich gilt auch bei der Ersten Hilfe am Hund: Die eigene Sicherheit und die Sicherheit des Tieres stehen an erster Stelle.
Wissen gibt Sicherheit
Ob im Straßenverkehr, im Haushalt, mit kleinen Kindern oder mit dem eigenen Hund: Erste Hilfe kann in ganz unterschiedlichen Situationen notwendig werden. Wer weiß, was im Notfall zu tun ist, kann Unsicherheit überwinden und die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe sinnvoll überbrücken.
Die Johanniter bieten deshalb neben klassischen Erste-Hilfe-Kursen auch spezielle Angebote an. Im Kurs „Erste Hilfe am Kind“ werden wichtige Maßnahmen für Notfälle mit Kindern vermittelt und praktisch geübt. Auch für Hundehaltende gibt es ein spezielles Angebot: Im „Erste-Hilfe-Kurs für Hund und Halter“ geht es um typische Notfälle beim Vierbeiner und darum, wie im Ernstfall richtig reagiert werden kann.
Weitere Informationen und Kursbuchung:
Erste Hilfe am Kind: https://qr.seniorenzeit.live/erstehilfekind
Erste Hilfe für Hund und Halter: https://qr.seniorenzeit.live/erstehilfehund